Besucherlenkung im Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa“
Naturschutz funktioniert nur mit den Menschen: Naturlandschaften nicht nur zu schützen, sondern auch für den Menschen erlebbar zu machen, zählt deshalb zu den wichtigen Aufgaben des Naturparks. In einem gemeinsamen ILE-Projekt des Fördervereins und der Naturparkverwaltung mit den Anrainer-Kommunen des Naturschutzgebietes „Forsthaus Prösa“ im Herzen des Naturparks „Niederlausitzer Heidelandschaft“ wurde ein wesentlicher Schritt getan, um Menschen den Zugang in dieses reizvolle Gebiet mit seinen Traubeneichenwäldern und Heideflächen zu erleichtern. Rings um die ausgedehnten Waldflächen sind in der Nähe von Ortschaften sechs Waldparkplätze errichtet worden, die von Holzskulpturen, die der Dobraer Kettensägenschnitzer Roland Karl geschaffen hat, „bewacht“ werden. Von hier aus können zu Fuß oder mit dem Rad Erkundungen ins Naturschutzgebiet unternommen werden. Die Wege sind ausgeschildert worden. Auf diese Weise wird das „Forsthaus Prösa“ einerseits zugänglich gemacht, andererseits werden abseits der ausgewiesenen Wege gelegene Bereiche beruhigt. Eingeweiht wurde der erste Waldparkplatz im Sommer 2007 durch den Umweltminister des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke.
Nähere Information: Übersichtskarte "NSG Forsthaus Prösa" mit Waldparkplätzen

